Johannes Lienstromberg für 25 Jahre im öffentlichen Dienst geehrt

Geht man von den Jahren aus, die Johannes Lienstromberg mit Hockenheim verbunden ist, so steht es im Moment fast genau 50 zu 50. Denn den Weg in die Rennstadt fand der gebürtige Meppener zum ersten Mal im Jahr 1985. Fragt man den 1961 geborenen Lienstromberg aber danach, wo er sich zuhause fühlt, dann gibt es nur eine 100-prozentige Antwort: „Mein Herz schlägt hier für Hockenheim.“ Zusammen mit seiner Frau und seinen beiden Kindern ist Lienstromberg heimisch geworden in der Kurpfalz, privat wie auch beruflich. Für seine berufliche Treue wurde er von Oberbürgermeister Dieter Gummer im Hockenheimer Rathaus geehrt.
„Sie setzen sich für die Allgemeinheit und die Beschäftigten ein und sind quasi als Allzweckwaffe im Einsatz. Sie sind durchaus eines der Aushängeschilder unserer Verwaltung“, dankte Gummer dem langjährigen Mitarbeiter. Seit 25 Jahren ist der gelernte Landschaftsgärtner nun im öffentlichen Dienst tätig und feierte sein Jubiläum, zu dem auch der stellvertretende Vorsitzende Dieter Reif gratulierte.
Bevor Johannes Lienstromberg nach Hockenheim kam, machte er zunächst seine Ausbildung zum Landschaftsgärtner und arbeitete mehrere Jahre in einem Gartenbaubetrieb in Meppen. 1985 bewarb er sich dann als Landschaftsgärtner bei der Stadt Hockenheim und bekam auch diese Stelle. „Meine Schwester, die in Speyer wohnt, hat mir die Anzeige geschickt. Und weil ich schon immer gerne weit weg wollte, habe ich es versucht“, schildert er seinen Weg in den Süden.
Lienstromberg absolvierte zudem eine Fortbildung bei der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau in Heidelberg und engagierte sich besonders für die Sicherheit, Wartung und Instandhaltung von Kinderspielplätzen. Neben seiner „normalen“ Arbeit bei der Stadt bzw. dem Bauhof Hockenheim arbeitet er seit 1986 im Personalrat mit, dessen Vorsitz er 2003 übernahm. „Mich hat schon immer besonders interessiert, dass es gerecht zugeht“, begründet er sein Engagement. Und dass er auch in diesem Amt erfolgreich arbeitet, bestätigte ihm die Rathausspitze, die für die konstruktive Arbeit mit dem Personalrat dankte.