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Praktikanten aus Commercy lernen Hockenheim kennen

Lebendiger Austausch der Partnerstädte

Zwei Tipps hatte die große Schwester Julia Duchatelle ihrem Bruder Sebastian mit auf den Weg von der Partnerstadt Commercy nach Hockenheim gegeben: „Besuche das Aquadrom und den Hockenheimring“, so lautete der Ratschlag der Schwester, verriet der 18-Jährige Sebastian bei seinem Besuch im Rathaus Hockenheim bei Oberbürgermeister Dieter Gummer. Denn seine Schwester Julia hatte bereits 2007 Deutschland und Hockenheim im Rahmen des lebendigen Austausches der beiden Partnerstädte besucht. In diesem Jahr zog der Sebastian nach und lernte auf Einladung der Stadt Hockenheim die Kurpfalz und natürlich auch Aquadrom und Hockenheimring kennen. Neben Sebastian verbrachten drei weitere Austauschschüler diesen Sommer einige Wochen in Deutschland und lernten dabei Sprache und Kultur besser kennen.

Für Sebastian stand dabei vor allem das Erlernen der Sprache im Vordergrund. Denn er wird nun, nachdem er erfolgreich das Gymnasium abgeschlossen hat, an der Universität Nancy Deutsch studieren. Deshalb nutzte er den August, um auf Einladung der Stadt Hockenheim an der Internationalen Sommerakademie der Universität Mannheim seine Deutschkenntnisse zu verbessern. Dabei liegt ihm die deutsche Sprache sozusagen im Blut. „Meine Mutter kommt aus Deutschland, wir haben zum Beispiel auch deutsches Kinderfernsehen geschaut“, erklärte Sebastian.

Paul Darcement dagegen kannte Deutschland bisher nur aus der Ferne. Darum machte ihm sein Praktikum während des Kinderferienprogramms beim Team des „Pumpwerkes“ besonders viel Spaß. Den direkten Umgang genoss er auch bei seiner Gastfamilie Itschner, die ihm während seines Aufenthaltes einige Sehenswürdigkeiten rund um Hockenheim zeigten.

Auch Lea Chantriaux und Thomas Bernard nutzten die Sommerferien, um Sprachkenntnisse und länderübergreifende berufliche Erfahrungen zu sammeln. Sowohl bei ihren Gasteltern, den Familien Wissel und Giloy, als auch bei ihrem Praktikum im Aquadrom haben sie unmittelbar erfahren, wo Unterschiede, aber auch viele Gemeinsamkeiten zwischen Deutschen und Franzosen liegen. Und natürlich lernten alle vier an den Rennwochenenden im August den „Exportschlager aus Hockenheim“, den Hockenheimring kennen.


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