USA ganz nah: 1. virtuelles Treffen mit Partnerstadt Mooresville über Internet
Auf das echte „shake hands“ muss zwar noch gewartet werden, doch auch so strahlten die Gesichter bei der ersten virtuellen Partnerstadt-Sitzung mit den beiden Stadtoberhäuptern von Mooresville (USA) und Hockenheim.

Nach zwei Internet-Sitzungen im kleineren Kreis kam es nun zum Zusammentreffen der beiden Bürgermeister. Miles Atkins (Mooresville) und Dieter Gummer saßen sich von Angesicht zu Angesicht gegenüber und tauschten neue Ideen zur Vertiefung der Städtepartnerschaft aus.
„Ich freue mich sehr über das wieder erstarkte Interesse an unserer Partnerschaft, seitdem Bürgermeister Atkins das Amt vor einem halben Jahr neu übernommen hat. Der Austausch wird für beide Seiten sicher von Vorteil sein“, so Oberbürgermeister Gummer.
Auch er, so Atkins, wünsche sich eine stärkere und solidere Basis zwischen den beiden Städten. Besonderes Interesse habe man am Austausch in den Bereichen Kultur, Ökologie und Ökonomie. Gerne würde man „best praxis-Beispiele“ aus Hockenheim und Umgebung kennenlernen, um aus den Erfahrungen zu lernen. Die beiden Stadtoberhäupter vereinbarten, dass eine Delegation aus Mooresville voraussichtlich diesen Herbst Hockenheim besuchen wird.
Zum Abschluss der virtuellen Konferenz dankte Gummer den Teilnehmern für die Unterstützung der Städtepartnerschaft. Neben den jeweiligen Mitarbeitern aus der Stadtverwaltung nahmen in Mooresville die Mitglieder der dortigen Vereinigung der „Sister Cities“ teil, die - ähnlich wie die Freundeskreise der Partnerstädte in Hockenheim - den persönlichen und informellen Austausch unterstützen.
Auf Hockenheimer Seite war der Vorstand des Freundeskreises Hockenheim – Mooresville mit der Vorsitzenden Marina Nottbohm vertreten, außerdem Mitglieder des Rotary Clubs Hockenheim, angeführt vom neuen Präsidenten Dr. Volker Bormann. Dabei waren auch die beiden Lehrerinnen am Gauß-Gymnasium Christine Morys-Giessmann und Claudia Schlager, die den Schüleraustausch mit den USA ab sofort betreuen werden. Ein herzliches Dankeschön ging an Vera Koch, die in den vergangenen fast zehn Jahren für die Verbindung zur High School in Mooresville zuständig war und die in dieser Position verabschiedet wurde. Dem Freundeskreis wird sie als 2. Vorsitzende erhalten bleiben.
Besonders die beiden Freundeskreisen, so Gummer, haben über Jahre hinweg den informellen Kontakt zwischen den Partnerstädten aufrecht erhalten und so eine Wiederaufnahme der offiziellen Partnerschaftsbeziehungen erst möglich gemacht haben.
Um auch künftig enger zusammenzurücken, wurde vereinbart, dass neben dem Besuch in Deutschland weitere virtuelle Konferenzen in regelmäßigen Abständen stattfinden werden.