„Qualifizierte Ausbildung mit Perspektiven“ – 14 Auszubildende starten bei der Stadt Hockenheim
Für Sarah und Angelina stand nach ihrem Praktikum in der Stadtverwaltung Hockenheim fest: Hier wollen wir unsere Ausbildung machen! Gesagt, getan: Die beiden „Überzeugungstäterinnen“ bewarben sich erfolgreich und sind nun zusammen mit zwölf weiteren jungen Menschen bei der Stadt Hockenheim in das Berufsleben gestartet. „Wichtig war mir, für Menschen da zu sein“, ist sich Angelina sicher, dass sie mit ihrer Ausbildung im Rathaus die richtige Wahl getroffen hat.

„Wir sind ein Dienstleistungsunternehmen, das für die Bürger da ist. Ob Stadtverwaltung, Stadtwerke, Aquadrom, Bibliothek oder unsere Kindertages- und Jugendeinrichtungen: Für uns alle ist wichtig, dass wir unseren Bürgerinnen und Bürgern zur Seite stehen. Ich freue mich, dass Sie nun Teil unseres großen Teams sind“, begrüßte Bürgermeister Werner Zimmermann die neuen Auszubildenden.
Zwei Verwaltungsfachangestellte, eine Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste, ein Anlagenmechaniker für Versorgungstechnik, eine Fachangestellte für Bäderbetriebe, eine Fachkraft für Abwassertechnik, einen Gärtner, zwei Bachelor-Studentinnen für den gehobenen Verwaltungsdienst und eine Bachelor-Studentin Soziale Arbeit sowie mehrere Berufspraktikanten im Kindertagesstättenbereich bereiten sich von nun an in Hockenheim auf ihren späteren Beruf vor. Insgesamt beschäftigt die Stadt Hockenheim damit nun 25 Auszubildende. „Wir haben den Anspruch, dass Sie eine qualifizierte Ausbildung erhalten. Zeigen Sie Engagement. Dann haben Sie gute Chancen, über die Ausbildung hinaus hier beschäftigt werden zu können“, motivierte Zimmermann die neuen Mitarbeiter. In der Verwaltung, so Zimmermann weiter, stünden altersbedingt in den nächsten Jahren große Personalumbrüche bevor. „Für gute Leute sind hier also gute Perspektiven vorhanden“, erklärte er.
Diese Perspektiven hat auch Jan ergriffen, der für seine Wunsch-Ausbildung zur Fachkraft für Abwassertechnik sogar jeden Tag den Weg von Sinsheim nach Hockenheim auf sich nimmt. „Ich habe damals in den Ferienspielen ein Klärwerk kennengelernt. Seitdem wollte ich diesen Beruf ergreifen“, erklärt er seine Motivation. Und obwohl es eine weitere Auszubildende ebenfalls aus Sinsheim nach Hockenheim verschlagen hat, werden beide wohl keine Fahrgemeinschaft bilden können: zu unterschiedlich sind die Arbeitszeiten.
Denn während Jan frühmorgens seinen Dienst beginnt, wird es bei Yasmin eher am Nachmittag und abends rund gehen. Dann ist sie als erste Bachelor-Studentin für Soziale Arbeit im Jugendzentrum am Aquadrom tätig. „Ich freue mich darauf, die Jugendlichen kennenzulernen. Für mich ist es ideal, nicht an dem Ort zu arbeiten, an dem ich auch lebe. So kann ich in meiner Freizeit wieder Kraft für meine Arbeit tanken und werde nicht immer auf den Job angesprochen“, erklärt sie, warum sie sich für Hockenheim entschieden hat. Für Yasmin wie auch die anderen 13 „Beginner“ werden die kommenden Monate spannend bleiben. „Identifizieren Sie sich mit Ihrer Ausbildung, halten Sie Augen und Ohren offen“, gibt Bürgermeister Zimmermann deshalb den jungen Auszubildenden als Rat für die kommenden Monate mit auf den Weg.
Auf dem Foto sehen Sie (v. l.):
Hintere Reihe:
Johannes Jacob, Jan Ralf Gobernatz, Felix Frankl, Tizian Hofstetter, Personalamtsleiter Roland Ritz
Mittlere Reihe:
BM Werner Zimmermann, Yasmin Al-Shakran, Natascha Spahn, Josephine Varga, Franziska Greif, Jeanette Detemple
Untere Reihe:
Angelina Dorn, Sarah Laubscher, Stefanie Bertram, Larissa Cordes
Es fehlt: Nikita Dellori