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Vorbereitungen für dritten Bürgerdialog laufen auf Hochtouren

Der nächste Bürgerdialog für sozialen Wohnraum (Dienstag, 21. November, 19 Uhr, Stadthalle Hockenheim) wirft seine Schatten voraus. Nachdem der Gemeinderat einstimmig die neun Kriterien zur Einschätzung der Standorte verabschiedet hat, laufen in der Stadtverwaltung Hockenheim die Vorbereitungen für die Veranstaltung auf Hochtouren. Dafür werden nun die Kriterien zur Bewertung der Standorte auf die Flächen angewandt. Das Ziel dabei: Eine möglichst ausgewogene Einschätzung der Standorte, basierend auf den über 1.000 Rückmeldungen und Kommentaren aus dem bisherigen Bürgerdialog.

Die Stadtverwaltung Hockenheim und die moderierende IFOK GmbH legen dabei großen Wert auf Ausgewogenheit und Transparenz. Deshalb sind auch alle Kommentare aus der Online-Befragung über die Kriterien im Original berücksichtigt worden. Anmerkungen über einzelne Standorte wurden für diesen ersten Schritt nicht berücksichtigt, weil die Online-Konsultation die Erarbeitung der Kriterien zum Gegenstand hatte. Dies wurde durch eine qualitative Befragung sichergestellt, weil sie inhaltliche Erkenntnisse für die Kriterien und damit auch die Einschätzung der Standorte zutage förderte. Bei der anonymen Befragung wurden auch keine personenbezogenen Daten erhoben, um eine möglichst breite Beteiligung zu ermöglichen. „Es ging in der Online-Konsultation darum, Kriterien zu ergänzen und zu sammeln. Dabei kam es darauf an, ob ein Kommentar eine sinnvolle Ergänzung zu den Kriterienvorschlägen darstellte. Nicht, wie oft dieser Hinweis einging. Wer möchte, kann alle Kommentare auch noch einmal auf der Internetseite der Stadtverwaltung einsehen“, sagt dazu Moderator Ralf Eggert.

Die Stadtverwaltung Hockenheim löste im Vorfeld der Online-Befragung auch aufgetretene technische Probleme. Bürger, die an der Konsultation nicht von zu Hause teilnehmen konnten oder wollten, hatten dazu anonym in der Stadtbibliothek Hockenheim die Möglichkeit. Die Stadtverwaltung nahm die Kommentare der BIT auf schriftlichem Wege entgegen. Die Anmerkungen sind in den Bürgerdialog eingeflossen. Sie haben in der Folge auch zur Überarbeitung von Kriterien, beispielsweise „Förderung von Integration, gleichmäßige Verteilung“ geführt. Neue Kriterien wie beispielsweise Umweltaspekte, Erhalt von Grünflächen und Sicherheit sind aufgenommen worden. Die Dokumentation mit allen Kommentaren wurde noch am Abend der letzten Gemeinderatssitzung und nicht erst später auf der städtischen Internetseite eingestellt. Damit konnten sich die Bürger noch so schnell wie möglich über die Ergebnisse informieren.

„Wir freuen uns, dass so viele Menschen – darunter auch Vertreter der BIT – am Bürgerdialog teilnehmen. Die Einschätzung der Standorte ist eine Aufgabe der gesamten Stadtgesellschaft, weil sie auch gesamt betroffen ist“, sagt dazu Christian Stalf von der Stadtverwaltung Hockenheim. Er koordiniert gemeinsam mit IFOK den Bürgerdialog. Stalf weiter: „Bei diesem Beteiligungsprozess wird niemand bevorzugt. Stadt, Gemeinderat und Bürgerschaft entwickeln gemeinsam eine tragfähige Lösung für die Zukunft. Das setzt aber voraus, alle Standorte und die endgültige Entscheidung im Dezember im Gesamtkontext zu bewerten“.

Mehr Informationen:
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