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„Hockenheimer Rheinbogen“

Das Natur- und Landschaftsschutzgebiet sowie Wildschutzgebiet „Hockenheimer Rheinbogen“ erstreckt sich über die gesamte Auenniederung zwischen Hockenheim, Ketsch, Altlußheim und dem Rhein.

Es umfasst 30 Naturschutzgebiete mit einer Gesamtfläche von 656 ha, die von einem 1847 ha großen Landschaftsschutzgebiet umschlossen sind

 

Übersichtskarte

 
Lage und Abgrenzung des Natur- und Landschaftsschutzgebietes; (Grundlage TK 1 : 50.000, Blatt 6716, maßstäblich verändert)

 

Das Landschaftsbild ist in den Grundzügen seiner Naturausstattung vom Rhein geschaffen, der mit geringem Gefälle hier ursprünglich in weit ausgezogenen Schlingen floss und ständig seinen Lauf verlegte.

Der größte Teil der Niederung lag im natürlichen Überschwemmungsgebiet des Rheinstromes. Mit der Rheinkorrektion im 19. Jahrhundert wurde die ursprüngliche Flussdynamik auf einen schmalen, den Strom begleitenden Streifen beschränkt. Östlich des rechtsrheinischen Haupthochwasserdamms erstreckt sich die heutige Altaue mit einem weiträumigen Mosaik unterschiedlichster Landschaftselemente. Typisch für den Rheinbogen sind Altwasser, Schluten, Verlandungszonen, Entwässerungsgräben, Schilf-Röhrichte, Seggenriede, Wiesen nasser bis trockener Standorte, Obstwiesen, Hochstaudenfluren, Gebüsche, Hecken, Feldgehölze als auch Au- und Bruchwälder.

Im Hockenheimer Rheinbogen wurden bereits 1938 die Naturdenkmale „Schanzenbuckel“ und „Feldgehölze“ sowie das Landschaftsschutzgebiet „Schanzenreste beim Bahnhof Talhaus“ und 1939 das Naturschutzgebiet „Torfloch im Mörsch“ ausgewiesen. Mit dem Bau der Autobahn A61 und der damit einhergehenden Flurneuordnung in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde die Struktur des Rheinbogens grundlegend geändert.

In dieser Zeit nahm auch der Anteil an Grünlandfläche durch Umbruch rapide ab, weshalb in den 80er Jahren ein Schutzgebietskonzept entwickelt wurde. Nach der einstweiligen Sicherstellung im Jahre 1988 erfolgte die Unterschutzstellung am 29. Januar 1990.

Schutzzweck und Ziele dieser Verordnung sind die Erhaltung, Pflege und Entwicklung der letzten Reste der früher ausgedehnten Grünlandflächen in der Rheinniederung, der vielfältigen sekundären Feuchtgebiete, der typischen Gewässer, Gräben, Röhrichte, Riede, Wiesen, Gebüsche, Hecken und Wälder als Lebensraum zahlreicher spezialisierter, gefährdeter bis bedrohter Tier- und Pflanzenarten.


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