Gesamtverkehrskonzept

Ein konkretes Ergebnis des Verkehrskonzepts: Eine durchgehende Geschwindigkeitsbeschränkung auf Tempo 30 in der Oberen Hauptstraße für mehr Lärmschutz.

Der Gemeinderat der Stadt Hockenheim hat im Januar 2009 einstimmig die Maßnahmen des fortgeschriebenen Gesamtverkehrskonzeptes (2006) beschlossen.

Das ursprüngliche Verkehrskonzept stammte aus dem Jahr 1990/92.

Seither wurden Teile des Parkierungskonzeptes und wichtige Maßnahmen im Straßennetz umgesetzt. Sie führten bereits zu den gewünschten Entlastungen für die Bürger.

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Über das Verkehrskonzept und weitere Maßnahmen

Außerdem wurden im Gesamtverkehrskonzept beispielsweise Vorschläge der Lokalen Agenda-Gruppe "FahrRad" zur Verbesserung der Verkehrssituation für den Fuß- und Radverkehr umgesetzt. Im Zusammenhang mit der erforderlichen Brückenerneuerung in der Kaiserstraße erfolgte ein behindertengerechter Ausbau der beidseitigen Bushaltestellen. Am Verkehrskreisel Südring /Wasserturmallee konnte die Sicherheit für querende Fußgänger und Radfahrer verbessert werden. Durch die Neubaumaßnahmen in der
Oberen Hauptstraße (Liliane-Juchli-Haus) wurde die Ottostraße von der Oberen Hauptstraße abgetrennt. Darüber hinaus konnte ein erster Teilbereich in der Oberen Hauptstraße entsprechend der Ausbauplanung
umgestaltet werden. Am Kreuzungspunkt Hubäckerring /Reilinger Straße entschärfte die Anordnung eines Verkehrskreisels den Unfallgefahrenpunkt und erhöhte die Verkehrssicherheit.

Als weitere Maßnahmen sind vorgesehen:

  • Tempo 30-Regelung in der Unteren und Oberen Hauptstraße von der Überführungsstraße bis zum Med-Center.
  • Bauliche Umgestaltung der Oberen und Unteren Hauptstraße aus Gründen der Verkehrssicherheit für alle Teilnehmer. Grundlage hierfür bildet die vom Planungsbüro R + T vorgestellte Entwurfsplanung vom 13. März 2006.
  • Festhalten an der in der Kaiserstraße aufgehobenen Einbahnstraßenregelungen in der Unteren Hauptstraße (von der Kaiserstraße bis zur Friedrichstraße), in der Friedrichstraße/Kollmerstraße sowie in der Hirschstraße.
  • Im Rahmen des Hochwasserschutz- und Ökologieprojektes Hockenheim am Kraichbach wird eine neue Verkehrsverbindung als Zu- und Abfahrt zum Messplatz hergestellt. Sie befindet sich dann im Bereich von der Oberen Hauptstraße beziehungsweise Schubertstraße. Über die genaue Verkehrsführung auf dem Messplatz wird später entschieden. Der Bereich Untere Mühlstraße vom Mühlenbrunnen bis zum Messplatz wird dann nur noch von Anliegern beziehungsweise Fußgängern und Radfahrern genutzt.
  • Städtischer Verkehr ist dabei kein Selbstzweck. Er ist Mittel zur Entfaltung städtischen Lebens. Dementsprechend müssen sich die Ziele der Verkehrsentwicklung an den Zielen der Stadtentwicklung orientieren.

Ziele für Fußgängerverkehr

In Hockenheim wird eine fußgängerfreundliche Planung des Gesamtverkehrs angestrebt. Planungsmaßnahmen zum Problembereich Fußgängerverkehr haben ihren Schwerpunkt in der:

  • Herstellung ausreichender Gehwegbreiten mit guter Aufenthaltsqualität (Mindestmaß: 1,50 Meter Breite),
  • Behindertengerechter Gestaltung von Gehwegen sowie Querungen der Hauptverkehrsstraßen,
  • Sicherstellung der Erreichbarkeit von wichtigen Zielen im Alltag zu Fuß,
  • Sicherung von Straßenquerungen in höher belasteten Straßen,
  • Verbesserung der Verkehrssicherheit im Bereich der Schulwege.

Ziele für Radverkehr

Die Attraktivität des derzeit in Hockenheim vorhandenen Radverkehrs soll gesteigert werden. Dabei geht es nicht nur um Radverkehrsanlagen, sondern um den Radverkehr generell. Dabei spielt die Alltagstauglichkeit eine wichtige Rolle.

Die Handlungsschwerpunkte im Radverkehr beziehen sich im Wesentlichen auf die folgenden Aspekte:

  • Beseitigung von Lücken im vorhandenen Radwegenetz,
  • Verbesserung der Verkehrssicherheit für den Radverkehr und die anderen Verkehrsteilnehmer,
  • Erreichbarkeit aller örtlichen Zielpunkte mit dem Fahrrad,
  • Steigerung der Attraktivität des Verkehrsmittels Fahrrad.

Ziele für ÖPNV und motorisierten Individualverkehr

ÖPNV: Der derzeit bestehende Standard im ÖPNV-Angebot in der Stadt Hockenheim soll mindestens erhalten, nach Möglichkeit jedoch verbessert werden.

KfZ-Verkehr: Für die Abwicklung des erforderlichen Kfz-Verkehrs wurden folgende Ziele zugrunde gelegt:

  • Beibehalten der bisher verfolgten Strategie zur verkehrlichen Entlastung des Innenstadtbereichs. Die am Rande liegenden Entlastungsstraßen sollen dazu möglichst effektiv einbezogen werden.
  • Genügend leistungsfähige Abwicklung des fließenden Kfz-Verkehrs auf dem Hauptstraßennetz.
  • Gute Begreifbarkeit des Straßennetzes, von Knotenpunkten und hinsichtlich der Orientierung im Straßennetz.
  • Entlastung von Streckenabschnitten mit unverträglichen Kfz-Belastungen.
  • Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer, Vermeidung von zusätzlichen Verkehrsbelastungen in Wohngebieten durch Fremdverkehr (Schleichverkehr), Verringerung von Verkehrsimmissionen.

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68766 Hockenheim
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Fachbereich Bauen und Wohnen
Stellv. Fachbereichsleiter
Stadtplanung/Umweltamt

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Aufgaben:
  • Umweltberatung/Umweltschutzangelegenheiten
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Fachbereich Bauen und Wohnen
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