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Bauen & Wohnen
Geplante Schallschutzmaßnahmen der Deutschen Bahn werden erörtert

Geplante Schallschutzmaßnahmen der Deutschen Bahn werden erörtert

Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens zu Schallschutzmaßnahmen entlang der Bahnstrecke in Hockenheim findet am Dienstag, den 30. Juni, ab 9.30 Uhr (Einlass ab 8.30 Uhr) ein Erörterungstermin im großen Saal der Stadthalle Hockenheim statt. Dort haben die von den Vorhaben der DB Netz AG Betroffenen die Möglichkeit, ihre Einwendungen und Stellungnahmen näher zu erläutern. Die Verhandlung wird, soweit erforderlich, an den folgenden beiden Werktagen (Mittwoch, 1. Juli und Donnerstag, 2. Juli), jeweils ab 9.30 Uhr, fortgesetzt.

Der Erörterungstermin ist nicht öffentlich – teilnehmen dürfen grundsätzlich nur Personen und Vereinigungen, die von den geplanten Maßnahmen betroffen sind oder ihre Einwendungen fristgerecht zum 2. April 2013 erhoben haben. Anderen Personen kann der Verhandlungsleiter die Anwesenheit gestatten, wenn kein Beteiligter widerspricht. Beim Regierungspräsidium Karlsruhe sind innerhalb der Frist mehr als 50 Einwendungen eingegangen. Die Einwender werden für den Erörterungstermin nicht mehr einzeln benachrichtigt, sondern gelten mit der Öffentlichen Bekanntmachung des Termins in der Hockenheimer Tageszeitung am 21. Mai 2015 als benachrichtigt. Insgesamt liegen 680 Einwendungen beim Regierungspräsidium Karlsruhe vor.

Die Durchführung des Erörterungstermins zu den Schallschutzmaßnahmen ist eine Forderung, auf die die Stadtverwaltung und der Gemeinderat bereits mehrmals gedrängt haben. Der Termin ermöglicht den Betroffenen, ihre Sicht auf die Pläne der DB Netz AG einzubringen. Die Maßnahmen des Unternehmens sehen vor, die im Bahnhofsbereich vorhandene Raumgitterwand durch eine zusätzliche Schallschutzwand aufzustocken. Außerdem soll die Maßnahme „Besonders überwachtes Gleis“ auf Teilabschnitten der Stecke 4020 (Mannheim-Rastatt) in Höhe von Hockenheim eingesetzt werden. Diese Maßnahme soll dazu dienen, die Schallemissionen des Schienenverkehrs schon an der Quelle ihres Entstehens durch fortlaufende genaue Messungen und Schleifen der Schienen in regelmäßigen Abständen zu mindern.
Weitere Informationen über die Schallschutzplanungen der DB Netz AG sind bis zum Erörterungstermin unter „Aktuelles“ auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Karlsruhe (www.rp-karlsruhe.de) abrufbar (danach unter „Abteilungen / Referat 24 – Recht, Planfeststellung / Aktuelle Planfeststellungsverfahren / Anpassung Schallschutz in Hockenheim“).

Weitere Informationen: Klicken Sie bitte auf diese Öffentliche Bekanntmachung.

Im Anschluss werden die Unterlagen an das Eisenbahnbundesamt zur weiteren Bearbeitung abgegeben. Das Eisenbahnbundesamt, das als Aufsichts- und Genehmigungsbehörde für die Eisenbahnen des Bundes bei Bauvorhaben der DB Netz AG zuständig ist, trifft dann die Entscheidung, welche der Lärmschutzvarianten in Hockenheim gebaut wird.

Das RP KA wird die ausgelegten Unterlagen zu dem Planfeststellungsverfahren bis zum Abschluss des Verfahrens im Internet abrufbar bereitstellen.

Zur Bürgerinitiative „BISS e.V."

Weitere Informationen
(c) Stadt Hockenheim
www.hockenheim.de
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Erstellt am: 2013-03-22 11:39:29
Gedruckt am: 19. Januar 2018