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„Wir haben eine Vielzahl an offenen Stellen, die einfach nicht besetzt werden können"

Verwaltungsspitze und einige Gemeinderatsmitglieder besuchten die Willy Vogel AG

Verwaltungsspitze und einige Gemeinderatsmitglieder besuchten die Willy Vogel AG

„Es ist für mich als Oberbürgermeister wichtig zu wissen, wie wohl sich ein Betrieb bei uns in Hockenheim fühlt.“ Durch persönliche Kontakte erfahre man dies besser, als wenn man sich über den schriftlichen oder telefonischen Weg kennen lerne, erläuterte Oberbürgermeister Dieter Gummer den Grund des Besuches der Verwaltungsspitze zusammen mit einigen Gemeinderatsmitgliedern bei der Willy Vogel AG im Gewerbegebiet Talhaus.

„Die Kontakte zur Stadtverwaltung waren schon immer gut. Sie waren immer zu unserer vollsten Zufriedenheit“, freute sich Frank Bechtloff, Mitglied des Vorstandes der Willy Vogel AG, über den Besuch. Die Willy Vogel AG ist Weltmarktführer für Zentralschmiersysteme: „Oft wird Schmierungstechnik mit Schmierstoffe verwechselt, wobei sich hinter dem Begriff  Zentralschmierung technisch hochwertige und anspruchsvolle Produkte und Systeme verbergen“, weist Frank Bechtloff auf den großen Unterschied hin.

Im Werk Hockenheim sind derzeit rund 200 Mitarbeiter beschäftigt. Seit Mitte 2004 gehört die Vogel-Gruppe zur schwedischen SKF Gruppe, die Weltmarktführer für Kugellager, Dichtungen und verwandte Produkte ist. „Das Zusammengehen mit SKF war von beiden Seiten angestrebt worden“, so Frank Bechtloff in seinen Ausführungen. Es ermögliche der Vogel-Gruppe durch ein weltweit noch engeres Vertriebs- und Servicenetz, das Bearbeiten neuer Märkte und die Entwicklung neuer, integrierter Problemlösungen. Im Werk Hockenheim sind die Bereiche Fahrzeugzentralschmierung, Fett-Progressivsysteme, Öl-Umlaufschmieranlagen für Papiermaschinen und Großraumpressen, Großdieselmotoren- sowie Windenergieanlagenschmierung angesiedelt.

Michael Mees, Leiter der Produktion der Vogel-Gruppe, führte die Besuchergruppe durch die vor vier Jahren neu erstellte Montagehalle des Werkes. „Der Automatisierungsgrad ist bei der Montage verhältnismäßig niedrig. Es ist hier noch sehr viel Handarbeit“, erklärte Michael Mees. Alles was montiert werde, sei bereits geordert und für den jeweiligen Kunden bestimmt. Für bestimmte Produktbereiche biete man einen 24-Stunden-Service an, das heißt, dass der Kunde ein bestelltes Produkt, zum Beispiel eine Zentralschmierpumpe oder einen Schmierstoffverteiler innerhalb von 24 Stunden geliefert bekommt.

Die Bilanzen des Hockenheimer Werks sprechen für sich: „Wir haben in den vergangenen vier Jahren den Umsatz verdreifacht“, so Frank Bechtloff erfreut über die so positive Entwicklung. „Wir verlangen von unseren Mitarbeitern sehr viel, das wissen wir, und wir wissen auch, dass wir den Erfolg gemeinsam erreicht haben“. Die Mitarbeiter identifizieren sich sehr mit ihrem Betrieb: „Mehr als zwei Drittel sind länger als zehn Jahre bei Vogel.“ Den hohen Standard der Produkte könne man nur durch hochqualifiziertes Personal, das dem Unternehmen treu ist, halten. Es sei derzeit jedoch schwierig, qualifiziertes Personal zu finden: „Wir haben eine Vielzahl an offenen Stellen, die einfach nicht besetzt werden können, da Bewerbungen mit den notwendigen Qualifikationen nicht eingehen.“

„Als Stadt würden wir es gerne sehen, wenn die Vogel-Gruppe auch in Hockenheim ausbilden würde“, trug OB Dieter Gummer ein Anliegen vor. Dies konnte Frank Bechtloff nicht in Aussicht stellen: „Die gewerbliche Ausbildung findet zentral in Berlin im Hauptwerk statt. Es ist zwar angedacht, dass die Azubis einen Teil ihrer Lehrzeit in Hockenheim verbringen, aber dass das Werk in Hockenheim parallel zu Berlin ausbildet, ist mittelfristig nicht geplant. Man werde sich weiterhin auf die begleitende Ausbildung von Studenten in Kooperation mit der Hochschule Mannheim konzentrieren.“

OB Dieter Gummer bedankte sich im Namen der Verwaltungsspitze und des Gemeinderates für die guten Gespräche und die kurzweiligen Vorträge. „Ich wünsche Ihrem Werk weiterhin viel Erfolg und Ihnen persönlich alles Gute.“



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