In der Herbstfreizeit auf den Spuren von Robin Hood

Sanya Kautz, Kayleigh, Reena und Jordan Kube, Amelie Beck, Emma Kühlwein und Till Baumann (v.l.n.r.) hatten sichtlich Spaß mit „Robin Hood“. (Bild: Kinder- und Jugendbüro Pumpwerk Hockenheim)

Auch in diesen Herbstferien bot das Kinder- und Jugendbüro Pumpwerk Hockenheim wieder eine Herbstfreizeit an. Rund 25 Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren machten sich vom Dienstag, ab dem 30. Oktober,

bis zum Samstag, 3. November, zum Gemeinschaftszentrum Trippstadt in den Pfälzerwald auf. Dort begaben sie sich gemeinsam auf die Spuren von Robin Hood und ganz nebenbei feierten sie auch noch eine gruselige Halloweenparty.
 
Das gegenseitige Kennenlernen am ersten Abend wurde durch etliche Spiele erleichtert. Vom Pumpwerkteam fantasiereich aufgearbeitet und durch Bilder und Verkleidung untermalt, konnten sich die Kinder gleich am ersten Morgen auf eine spannende Zeitreise begeben, um Robin Hood, seine Gefährten und seine Zeit besser kennen zu lernen. Die Sprache der Tiere zu erraten und zu imitieren stand dabei ebenso auf dem Programm wie die geheimen Kommandos der Vogelfreien Truppe zu erlernen und Robin Hood beim Fallen bauen zu unterstützen.

Nachmittags ging es auf eine abenteuerliche Wanderung vorbei an der Burgruine Wilenstein hinein in die geheimnisvolle Karlstalschlucht, wo man sich so richtig in diese aufregende Zeit einfühlen konnte. Der Rückweg bergauf wurde dann allerdings per Bus gemacht, damit die müden Wanderer noch am Abend wach und mit Popcorn den Disney Film „Robin Hood“ genießen konnten.
 
Für Bastelfreunde wurden verschiedene Workshops von Wichteln bis hin zu Lederbeuteln angeboten. Die für den Nachmittag geplante Robin Hood-Olympiade wurde dank der Räumlichkeiten des Gemeinschaftszentrums kurzerhand einfach nach drinnen verlegt, so dass alle trotz des schlechten Wetters noch genügend Möglichkeiten für Bewegung hatten.
 
Am Abend galt es dann sein bisher gesammeltes Wissen zu Robin Hood und der Zeit des Mittelalters bei einem spannenden Quiz einzubringen. Der letzte Tag stand dann schließlich ganz im Zeichen von Halloween und dem Abschluss der Robin Hood Geschichte beim legendären Pumpwerk-Geländespiel. So wurden vormittags fleißig Halloweenkekse für die anstehende Party gebacken und Monsterlaternen als Deko gebastelt.

Am Nachmittag waren dann die Fähigkeiten der Kinder und ihre Kombinationsgabe gefragt. Lady Marian war vor dem bösen Sheriff von Nottingham in den Wald geflohen. Die Kinder mussten sich als vertrauenswürdig erweisen und Hilfebedürftige unterstützen, um schließlich den Sheriff auszutricksen und Robin und Marian wieder zusammen zu bringen.
 
Am Abend versammelten sich Hexen, Vampire und sonstige Ungeheuer zur Halloweenparty in den gruselig dekorierten Partyräumen. Verschiedene Stationen waren zur Unterhaltung der Gruselgestalten aufgebaut. Die Kinder konnten sich schaurig schöne Tattoos machen lassen, Leuchtringe auf Hexenhüte werfen, der Hexennase blind eine Warze verpassen, Mäuse aus der Burg schleudern oder in die Schachtel des Grauens fassen. Zwischendurch haben die Kinder Fotos im Gruseloutfit machen können oder beim Mumienrock die Knochen wackeln lassen. Natürlich gab es auch vielfältige gruselige selbstzubereitete Leckereien.
 
Wer sich danach noch traute, durfte mit in den dunklen Wald, wo jeder seinen Mut auf einer mit Kerzen beleuchteten Strecke unter Beweis stellen konnte, was alle mit Bravour meisterten. Am nächsten Tag hieß es dann auch schon wieder Abschied nehmen - sowohl vom Gemeinschaftszentrum als auch von den neu gewonnen Bekanntschaften und frisch geknüpften Freundschaften, was bei manchen sogar zu ein paar Tränen führte.

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