Besprechung der Charta 2019 in Commercy

Jerôme Lefèvre (Bürgermeister von Commercy) und Dieter Gummer (Oberbürgermeister von Hockenheim) mit den erhaltenen Geschenken als Zeichen der gegenseitigen Wertschätzung (v.l.n.r) (Bild: Stadtverwaltung Hockenheim).

Am vergangenen Wochenende besuchte eine Delegation der Hockenheimer Stadtverwaltung und des Freundeskreises Hockenheim – Commercy die lothringische Partnerstadt Commercy. Anlass hierfür war die Besprechung der Charta 2019.

Sie enthält die Projekte für das kommende Jahr und ist damit quasi ein „Fahrplan“ für die Städtepartnerschaft.
 
Zu Beginn des Treffens freuten sich 28 Hockenheimer und ihre französischen Gastgeber auf den „Marché de Noël Fêtes Saint-Nicolas“, dem Weihnachtsmarkt Commercy’s, und über einen heißen Glühwein. Im Anschluss an ein spektakuläres Feuerwerk vor dem Schloss trafen sich die Teilnehmer zu einem gemeinsamen Abendessen mit abwechslungsreichen Gesprächen unter langjährigen Freunden.
 
Am nächsten Morgen blickten die Freundeskreise sowie die mitwirkenden Vereine in vertrauter Atmosphäre im Sitzungssaal des Gemeinderats auf die Aktivitäten 2018 zurück. Anschließend stimmten die Beteiligten die Planungen für das kommende Jahr ab. Ein Highlight stellt das Partnerschaftswochenende Ende Juni dar, zu dem aus allen drei Partnerstädten Gäste nach Hockenheim eingeladen werden.
 
In diesem Zusammenhang betonten Bürgermeister Jerôme Lefèvre und Oberbürgermeister Dieter Gummer die Bedeutung einer lebendigen Partnerschaft. „Eine Freundschaft wie die zwischen Commercy und Hockenheim hat eine große Bedeutung. Sie ist wegen dem persönlichen Bezug und der Freundschaft zwischen einzelnen Menschen und Gruppen bereichernd. Auch nach der Amtszeit von Oberbürgermeister Gummer ist er bei mir immer willkommen“, meinte Lefèvre. Diese Partnerschaft ist auch ein Motor für die europäische Integration. „Dieter Gummer und die Hockenheimer sind echte Europäer. Deshalb liegt ihnen die Freundschaft mit Commercy auch so am Herzen“, sagte Bürgermeister Lefèvre weiter.
 
Als Zeichen der Wertschätzung überreichte er Dieter Gummer das Siegel von Dom Calmet, welches die höchste Auszeichnung der Stadt Commercy darstellt. Dom Calmet war ein Historiker aus Lothringen, der von 1672 bis 1757 lebte. Er schrieb unter anderem den mit 23 Bänden größten jemals in Frankreich erschienen Kommentar zur heiligen Schrift. Zu sehen sind auf dem Siegel drei Bienen, welche die Arbeit symbolisieren und eine Öllampe, die für Licht und Wissen steht. Dieter Gummer bedankte sich für die Begegnung und die Freundschaft und überreichte Lefèvre einen handgeschnitzten Schwippbogen aus der Partnerstadt Hohenstein-Ernstthal.
 
Bei einem gemeinsamen Mittagessen setzten sich die Gespräche des Vorabends fort. Der Abschied fiel wie immer schwer. Die Teilnehmer trösteten sich jedoch schon heute mit den Aussichten auf die zahlreichen Veranstaltungen im kommenden Jahr. Natürlich spielte dabei auch das Partnerschaftswochenende Ende Juni eine große Rolle, zu dem Gäste aus allen drei Partnerstädten nach Hockenheim eingeladen sind.

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