Hilfe für Alltagshelden

Um die Alltagshelden in Hockenheim mit Hygienebedarfsmaterialien aller Art zu versorgen, ist nun eine zentrale Koordinationsstelle eingerichtet worden.

Unter dem Motto „Kreativität entsteht im Spannungsbogen zwischen Problem und Lösung" arbeiten die Mitarbeiter der Stadtverwaltung und der städtischen Einrichtungen an Angeboten, um in der Zeit der Corona-Krise größtmögliche Hilfestellungen zu entwickeln, die dort ansetzen wo momentan eine Notlage herrscht und es neue Lösungsansätze Bedarf.

Um die Berufsbereiche zu unterstützen, die momentan ihr Bestes geben, um die Grundversorgung der Bevölkerung sicherzustellen, wird seitens der Stadtwerke Hockenheim sowie des Aquadrom Hockenheim eine zentrale Anlaufstelle zur Hygienemittelversorgung für die regionalen Einrichtungen aufgebaut.
 
Wenn sie persönlich, ihre Firma oder ihre Einrichtung Hygiene-Bedarfsmaterial wie Einweghandschuhe, Mundschutz, Überziehschuhe, Desinfektionsmittel und Papierhandtücher erübrigen können, nehmen sie mit Gregor Ries, Telefon 0159/04156104 oder per E-Mail: g.ries@aquadrom.de Kontakt auf.
 
Er steht in Kontakt mit den örtlichen Versorgungseinrichtungen wie etwa dem Roten Kreuz, der Feuerwehr, der Polizei und umliegenden Krankenhäusern und übernimmt die Koordination, so dass die Hilfsmittel an die entsprechenden Stellen weitergeleitet werden können.

Hockenheimer Schneiderlein


Die Bestände der frei verkäuflichen medizinischen Schutzmasken sind auch in Hockenheim aufgrund der Hamsterkäufe gen null gesunken. Daher sind viele Mitarbeiter, die in systemrelevanten Berufen arbeiten, nun gezwungen auf Alternativen zurückzugreifen.

Die städtische Koordinationsstelle für Bedarfsmaterialien möchte daher in Kooperation mit der Lokalen Agenda einen Aufruf an alle Hockenheimer Nähbegeisterte richten, Mund-Nasen-Schutzmasken in Handarbeit zu erstellen. Gregor Ries (g.ries@aquadrom.de, Mobil: 0159/04156104) übernimmt die Verteilung für die ortsansässigen Pflege- und Gesundheitseinrichtungen und Dienste, die Bedarf an Material haben. Privatpersonen, die Schutz-Masken benötigen, wenden sich bitte an die örtlichen Schneidereien oder privaten Nähservices.

Es geht dabei vor allem um die Erstellung des einfachen Mund-Nasen-Schutzes. Dieser kann zwar den Träger nicht vor Ansteckung mit Corona bewahren, aber in Kombination mit den Verhaltensregeln vielleicht dazu beitragen, andere Menschen zu schützen und die Verbreitung zu verringern. Vielmehr ist die Bereitschaft, Masken zu tragen, um dadurch andere vor Ansteckung zu schützen, als ein Zeichen von Solidarität zu verstehen. „Bitte verzichten Sie als Privatperson darauf, medizinische Schutzmasken zu tragen. Bitte überlassen Sie diese Masken dem medizinischen Fachpersonal, die sie dringend braucht!“, sind sich Agendabeauftragte Elke Schollenberger und Koordinationsleiter Gregor Ries einig. „Die die beste Möglichkeit, Ihre Mitmenschen vor Ansteckung zu schützen: bleiben Sie zu Hause und vermeiden Sie den Kontakt zu Ihren Mitmenschen so weit wie möglich ganz.“
Der einfache Mund-Nasen-Schutz sollte aus Material bestehen, der bei mindestens 60 Grad waschbar ist, als Einlage kann Vlies oder andere feste Faserstoffe verwendet werden. Wichtig ist, dass der Mundschutz möglichst dicht anliegen sollte.

Weitere Informationen zum Thema Mund-Nasen-Schutz finden Sie hier.

So können Sie eine Stoffmaske selbst anfertigen

Nehmen Sie einen bei 60 bis 90 Grad waschbaren Stoff (besonders gut geeignet sind weiße Baumwollstoffe, z.B. alte Bettlaken) und vernähen ihn so, dass man nicht hindurch sieht. Als Einlage kann man Vlies oder andere Faserstoffe verwenden. Der Stoff sollte doppelt gefaltet noch atemdurchlässig sein, wenn Sie ihn fest vor Mund und Nase halten. Die Maske muss möglichst dicht anliegen, dafür nimmt man am besten einen Waschgummi oder Draht, der sich oft im Haushalt finden lässt.

Eine Näh-Anleitung der Stadt Essen zum Nachlesen finden Sie hier zuDownloaden.  Im Internet gibt es unzählig DIY-Videos, die zeigen, wie sich ein Mundschutz nähen lässt.

Kontakt

Fachbereich Organisation, IuK und zentraler Service
Rathausstraße 1
68766 Hockenheim
Telefon 06205/21-0
Fax 06205/21-990
Christian Stalf

Stabsstelle OB - Kommunikation

Pressesprecher

Telefon 06205/ 21-200
Fax 06205/ 21-260
Raum: 109
Judith Böseke

Stabsstelle OB - Kommunikation

Social-Media-Redakteurin

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Fax 06205 21-260
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