Geschichte lebendig halten – Das Projekt „Zeitzeugen“ startet in eine neue Phase
Die Stadt Hockenheim setzt ein wichtiges Zeichen für die Bewahrung der lokalen Identität und Geschichte: Das Projekt „Zeitzeugen“ wird mit einem neuen Anlauf für das Jahr 2026 intensiviert.
Ziel ist es, die persönlichen Erlebnisse und historischen Erinnerungen von Bürgerinnen und Bürgern festzuhalten und für künftige Generationen medial zugänglich zu machen.
Warum wurde das Projekt ins Leben gerufen?
Hockenheim blickt auf eine ereignisreiche Geschichte zurück, die weit über reine Fakten in Geschichtsbüchern hinausgeht. Es sind die individuellen Biografien und Erlebnisse der Menschen vor Ort, die das kulturelle Erbe der Stadt prägen.
Um dieses wertvolle Wissen zu bewahren, wurde das Zeitzeugen-Projekt von Herrn Werner Zimmermann (Bürgermeister a.D.) gemeinsam mit dem Verein für Heimatgeschichte bereits Anfang der 2020er Jahre initiiert.
Als weitere Akteure sind das Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium (CFG) mit seinen Schülerinnen und Schülern sowie die Stadt Hockenheim beteiligt, welche das Projekt gemeinsam betreuen.
Es dient als Brücke zwischen der Vergangenheit und der Zukunft.
Was wir bezwecken wollen:
Im Kern des Projekts steht die Dokumentation und mediale Aufbereitung von Zeitzeugenberichten. In enger Zusammenarbeit mit Partnern wie dem CFG und dem Verein für Heimatgeschichte sollen Interviews und Aufzeichnungen entstehen, die authentische Einblicke in vergangene Jahrzehnte geben.
Die Stadtverwaltung Hockenheim übernimmt hierbei die koordinierende Rolle und sorgt für die organisatorische sowie mediale Begleitung, um die Ergebnisse einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Als externe Berater unterstützte uns zu Beginn Dr. Harald Stockert vom Mannheimer Marchivum. Er führte auch das erste Interview mit unserem Ehrenbürger Bernhard Fuchs.
Auf dieser Grundlage haben wir bereits mehrere Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern geführt. Die Besonderheit hierbei ist, dass diese von Schülern des CFG geführt werden.
Angeleitet und betreut werden die jungen Reporter von ihren Lehrerinnen Frau Weise und Frau Bischof.
Außerdem konnten wir als weitere externe Beraterin Frau Doris Steinbeißer (ehemalige SWR-Reporterin und Moderatorin) gewinnen, die den Schülern und dem Organisationsteam beratend zur Seite steht.













