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Öffentliche Bekanntmachung

Hier finden Sie die öffentlichen Bekanntmachungen der Stadt Hockenheim. Sie enthalten die Bekanntgabe amtlicher Mitteilungen.

Sie dienen zur Information. Die rechtlich verbindliche öffentliche Bekanntmachung erfolgt durch Publikation in der Hockenheimer Tageszeitung.

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Das Eisenbahnbundesamt (EBA) hat den Beschluss zum Planfeststellungs-verfahren für Lärmschutz entlang der Bahnstrecken in Hockenheim ge-fasst. Darin stellt das Amt den Plan zum Bau einer ca. 135 Meter langen und maximal eineinhalb Meter hohen Lärmschutzwand am Bahnhof Ho-ckenheim fest. Dazu gehören auch das Schleifen der Gleise (bahnüber-wachtes Gleis) und zusätzliche Maßnahmen für passiven Schallschutz für die am meisten betroffenen Anwesen. Die Auslage des Planfeststellungsbe-schlusses für die Bürger und die Einwenderinnen und Einwender gegen das beantragte Planfeststellungsverfahren erfolgt von Dienstag, dem 18. Sep-tember, bis einschließlich Montag, 1. Oktober, im Rathaus Hockenheim (Zimmer 306). Die Unterlagen sind auch auf der Internetseite der Stadt Ho-ckenheim abrufbar. Das Thema wird auch in der Gemeinderatssitzung am Mittwoch, dem 26. September, behandelt. Die Stadt Hockenheim ist über den vom EBA gefassten Planfeststellungsbeschluss enttäuscht. „Wir sind immer für die Variante zwölf eingetreten, die Schallschutzwände entlang der Bahntrasse mit einer Höhe von acht Metern vorsieht. Nur so ist effektiver Schallschutz für die Bürgerinnen und Bürger in Hockenheim möglich“, sagt Bürgermeister Thomas Jakob-Lichtenberg über den nun gefassten Entschluss. „Der Beschluss des EBA möchte nun aber die Variante sieben umsetzen, die eine Erhöhung der Lärmschutzwand auf maximal eineinhalb Meter zwischen dem Bahnhofskiosk und der südlich angrenzenden Mörschbrücke vorsieht“, ergänzt er. Jakob-Lichtenberg wei-ter: „Diese Lösung tragen wir nicht mit. Sie wird auch im Gemeinderat, beim BISS e.V. und den Bürgerinnen und Bürgern in Hockenheim keine Akzep-tanz finden“. Die Stadtverwaltung wird dem Gemeinderat deshalb nach vorheriger juristischer Prüfung einen Vorschlag für das weitere Vorgehen zur Verbesserung des Lärmschutzes in Hockenheim machen. „Dazu ist die Deutsche Bahn AG der Stadt Hockenheim gegenüber verpflichtet“, stellt Bürgermeister Thomas Jakob-Lichtenberg klar. Das Thema Bahnlärm beeinträchtigt viele Hockenheimer stark, wie die Stadtverwaltung im Verfahren der Öffentlichkeitsbeteiligung bei der Lärm-aktionsplanung an den Haupteisenbahnstrecken des Bundes im März 2018 betonte. Von den knapp 21.000 Einwohnern Hockenheims leben tagsüber rund 7.130 Personen in einem Pegelbereich von 50 bis hin zu 75 Dezibel (A). Nachts sind von dieser Lärmbelastung noch immer rund 5.740 Men-schen betroffen. „Diese Zahlen belegen die hohe Betroffenheit Hockenheims durch Bahnlärm. Er kann nur mit effektivem Lärmschutz bekämpft werden. Dies ist nur durch die Umsetzung von mindestens der Variante 12 erreichbar“, stellte Oberbürgermeister Dieter Gummer im Rahmen der Öf-fentlichkeitsbeteiligung fest

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